Die ersten Tage

Auf gehts in ein neues Leben !

Mit der ersten Maschine am Tag ging es direkt um 6:00 Uhr morgens für mich am Samstag nach Amsterdam und natürlich blieben auch ein paar Tränchen bei der Verabschiedung am Flughafen nicht aus. Da dies nicht mein erster Langstreckenflug alleine war, war ich sehr entspannt und konnte den Flug auch recht gut genießen. In Bogotá gelandet, kam dann gleich der erste kleine Kulturschock, denn dieser Flughafen ist alles andere als übersichtlich und alle Personen sprechen lediglich Spanisch, jemanden zu treffen, der ein bisschen englisch kann ist schon eine Seltenheit. Nach sechs Stunden Aufenthalt in Bogotá ging es dann weiter nach Cali, wo ich von meinem Chef Diego und seiner Frau abgeholt und nach Buga, meinem Einsatzort, zu meiner Gastfamilie gebracht wurde. Diese ist unglaublich nett, super geduldig mit meinem Spanisch und ich habe eine Gastschwester in meinem Alter. Also alles in allem fühl ich mich pudelwohl hier- ach ja nen kleinen Hund gibts auch. Der Freiwillige vor mir, Henning kam am Samstag auch noch vorbei, um mich zu begrüßen und hat mir am nächsten Tag Buga gezeigt und mir ein paar Leute vorgestellt. Die Tage danach bestanden aus Ankommen und Einleben und ich habe den Deutschunterricht von Henning besucht sowie die Incomer kennengelernt, die in wenigen Tagen nach Deutschland kommen. Am Donnerstag ging es dann mit Mathilda, die mittlerweile auch gut angekommen ist und Diego auf eine Tour durch Buga, um mich den Lehrern und Schulleitern der Schulen vorzustellen, an denen ich den Englischunterricht unterstützen werde. Dies war ziemlich cool und wir haben viel gelacht. 

Am Nachmittag ging es dann mit Henning zurück nach Cali und ich habe diese Stadt das erste Mal richtig kennengelernt, denn im Gegensatz zum eher ruhigen Buga ist Cali schon ein anderes Pflaster. Nachdem wir Alejandro noch am Flughafen begrüßt haben, da dieser an dem Tag aus Deutschland zurück gekommen ist, ging es für uns in die Cali- WG und am nächsten Morgen zur migración, um unsere Personalausweise zu beantragen. Es war echt gut, dass Henning Mathilda und mich begleitet hat, denn ich weiß nicht, ob wir sonst richtig angekommen wären ;D Diese Stadt ist sehr verwirrend für mich, aber ich lebe ja auch nicht dort. 

Das Wochenende war geprägt von der graduación der Englisch- und Deutschschüler, also praktisch der Zeugnisverleihung, die sehr groß aufgefahren war und der Party von Martina, der anderen Freiwilligen vor mir und Alejandro .

Am Montag bin ich das erste Mal in die Schule gegangen, um zu arbeiten, allerdings wurden Martina und ich mit einer kleinen Abschieds- und Willkommensfeier begrüßt, worüber wir uns sehr gefreut haben, deswegen war an dem  Tag nichts mit Arbeiten. Dafür die folgenden zwei Tage umso mehr und an den Unterrichtsbeginn um 6:30 Uhr hier morgens muss ich mich definitiv erst noch gewöhnen. Aber das Unterrichten macht mir sehr viel Spaß und die Lehrerin, mit der ich zusammenarbeite, ist super nett und hilft mir, wo sie nur kann.

Die nächsten Tage wollen wir jetzt die Planung des Deutschunterrichts angehen, damit auch der bald wieder starten kann und dann bin ich endgültig hier in meinem Projekt angekommen. Aber es gibt hier immer etwas zu tun, also langweilig wird mir auf keinen Fall. 

 

Bis dahin, alles Gute 

Eure Mara

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